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Bundesweites Rettungsnetz für die Wildkatze


Foto: Th. Stephan

Um einen Austausch der Wildkatzen-Populationen zu fördern und damit das Leben von Wildkatzen und anderen Wildtieren zu ermöglichen plant der BUND einen Wildtierkorridor. Der Korridor soll aus einem Netz von Wild-Wanderwegen bestehen und durch ganz Deutschland verlaufen. Bestehende Wälder und zu schaffende Korridore sollen ein Rettungs-Netzwerk von über 20 000 Kilometer Länge bilden.

Die wichtigsten Korridore zwischen den noch vorhandenen Populationen im Westen und Osten bilden für die Wildkatze:

  • Nord-Südost-Achse: Lüneburger Heide — Harz — Hainich — Thüringer Wald —Oberpfälzer Wald — Bayerischer Wald
  • Westliche Nord-Südachse: Eifel — Hunsrück — Pfälzerwald — Schwarzwald

Drei Südwest-nordöstlich verlaufene Achsen:

  • Eifel-Westerwald — Rothaargebirge — Solling — Harz
  • Hunsrück — Taunus — Vogelsberg — Kellerwald — Hainich
  • Pfälzerwald — Odenwald — Spessart — Rhön — Thüringer Wald

Das Rettungsnetz für die Wildkatze ist eines der größten Projekte des BUND und des Naturschutzes in Deutschland sowie Mitteleuropas insgesamt. Das Rettungsnetz ist zudem international im immer wichtiger werdenden Bereich der Biotopvernetzung wegweisend. Die Biotopvernetzung - also die Verbindung von Lebensräumen - wird von der Fachwelt als einer der wesentlichen Schritte bei der Erhaltung der Artenvielfalt angesehen.

Weitere allgemeine Informationen zur Wildkatze und zum Rettungsnetz Wildkatze finden Sie auf der Internetseite des BUND-Bundesverbandes: 

Rettungsnetz Wildkatze bundesweit und in anderen Bundesländern:









In Rheinland-Pfalz wird das Projekt von der Stiftung Natur und Umwelt mit Geldern aus der LOTTO -Glücksspirale RLP co-finanziert.



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