Mit der Lockstock-Methode können Wildkatzen in ihrem Lebensraum nachgewiesen werden- Dazu werden raue Holzpflöcke mit Baldrian besprüht. Baldriangeruch lockt Wildkatzen ebenso stark an, wie wir es von unseren Stubentigern kennen. Die Wildkatzen reiben sich an den Stöcken und hinterlassen dabei ihre Haare. In entsprechend ausgestatteten Laboren kann aus den Haaren die Erbsubstanz DNS herausgelöst werden und dadurch bestimmt werden, ob es sich bei dem "Haarspender" tatsächlich um eine Wildkatze handelt.
Zusätzlich kann man eine wärmeempfuindliche Kamera aufstellen, die automatisch auslöst, wenn ein Tier vorbei kommt. Einige Ehrenamtliche des BUND haben Lockstöcke und Kameras ausgebracht und konnten in Ihren Gebieten Wildkatzen nachweisen.