Übersicht zum Runterladen (pdf)
Einleitung mit Erläuterung der Piktogramme zum Runterladen (pdf)
Im Folgenden finden Sie eine kurze Beschreibung der Routen sowie einige als Beispiele zum Runterladen; außerdem – wo vorhanden – die GPS-Daten der Rundwege zum Runterladen.
Route 1: Wandern im Naturpark Nassau – Rund um die Burg Laurenburg an der Lahn

- Foto: Alexandra Stevens
Ausgangspunkt des 9 km langen Rundwanderweges ist der kleine Luftkurort Laurenberg im Kreis Rhein-Lahn. Er befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet im Rheinischen Schiefergebirge - im Naturpark Nassau.
Wanderer finden hier ruhige und einsame Wege, die geprägt sind von Auenlandschaften, Mischwäldern, Wiesen und Hecken. In diesem mosaikartigen Gebiet findet die Wildkatze viele Versteckmöglichkeiten sowie ein breites Nahrungsangebot.
Der Weg führt entlang der Lahn vorbei an Felsen und durch das Naturschutzgebiet "Gabelstein-Hölloch" bis hin zur Burg Laurenburg von der sich ein herrlicher Ausblick über das Lahntal bietet.
Hier finden Sie die GPS-Daten als gpx
Hier finden Sie die GPS-Daten als gdb
Route 2: Der Westwallwanderweg - Schneifeler Wildkatzenspuren
Dieser Wandertipp führt in die Schneifel, ein Gebirgszug in den westlichen Hochlagen der Eifel, dessen höchste Erhebung der Schwarze Mann ist. Entlang des 6,5 km langen Rundweges erstrecken sich Bunkerruinen des ehemaligen Westwalls aus dem zweiten Weltkrieg, die heute unter Denkmalschutz stehen. Nun dienen sie vielen Tier- und Pflanzenarten als Vernetzungsachsen und Trittsteinbiotopen. Auch die Wildkatze hat die Bunkeranlagen für sich und als Kinderstube für ihre Jungen entdeckt.
Neben Grenzsteinen, wie dem 4-Höfestein an der Blutbuche, führt der Weg weiter vorbei an dem Tranchotstein und dem Kettenkreuz (Käthenkreuz), bevor das Blockhaus "Schwarzer Mann" wieder erreicht wird.
Hier finden Sie den Tourenvorschlag zum downloaden (pdf)
Route 3: Im Herzen der Vulkaneifel - Auf geologischen Pfaden rund um den Vulkan Kalem

- Foto: Alexandra Stevens
Dieser Wanderweg führt Sie zu den Spuren der vulkanischen Vergangenheit der Eifel. Ausgangspunkt ist Birresborn, eine kleine Gemeinde im Landkreis Vulkaneifel südlich von Gerolstein. Die 6 km Rundweg führen durch das Naturschutzgebiet "Vulkan Kalem", vorbei an großen mit Moos und anderen Pflanzen bewachsenen Gesteinsbrocken, dichtem Säulenbasalt und alten Steinbrüchen. Besondere Pflanzengesellschaften mit einer großen Vielfalt an Flechten, Moosen, Farnen und auch höheren Pflanzen haben sich auf den Gesteinen angesiedelt. Und auch die Wildkatze fühlt sich hier wohl. Bieten doch die Felsen und Steinbrüche ein angenehmes Plätzchen zum Sonnen, wenn sie nicht gerade auf den Wiesen und in den artenreichen Wälder auf Nahrungssuche geht.
Hier finden Sie die GPS-Daten als gpx
Hier finden Sie die GPS-Daten als gdb
Route 4: Wandern im Naturpark Soonwald-Nahe - Die Wildkatze im Stromberger Kalk

- Foto: Alexandra Stevens
Dieser unmarkierte ca. 2,7 km lange Weg ist aufgrund seiner Kürze sehr familienfreundlich und führt durch den Naturpark Soonwald-Nahe bei Stromberg. Die kleine Stadt liegt im Landkreis Bad Kreuznach am südöstlichen Rand des Hunsrücks. Die Region um Stromberg gilt durch ihre Geologie als Besonderheit, da sich dort ein kleines, inselhaftes Kalkvorkommen befindet. Das Gebiet weist weiterhin einige Karstformen auf, die für viele Kleintiere und Fledermäuse einen Lebensraum darstellen. Auch der Wildkatze bieten diese Höhlen einige Versteckmöglichkeiten. Entlang des Dörrebachs und an den Hängen des Dörrebachtals kann außerdem eine artenreiche Vegetation bewundert werden.
Hier finden Sie die GPS-Daten als gpx
Hier finden Sie die GPS-Daten als gdb
Route 6: Von Johanniskreuz nach Erlenbach - Historische Spurensuche am Eschkopf

- Foto: GNOR
Das Johanniskreuz ist mitten im Pfälzerwald gelegen und es befinden sich einige günstige Habitate für die Wildkatze in diesem Waldareal. Auf der 13 km langen Wanderstrecke können Sie diese durchqueren und vom Eschkopfturm aus den Blick über den Pfälzerwald und die artenreiche Flora und Fauna genießen. Entlang des Erlenbachs geht es dann zum gleichnamigen Weiler und zurück zum Johanniskreuz.
Route 7: Waldlehrpfad auf dem Taubensuhl - Im Jagdrevier der Wildkatze

- Foto: GNOR
Ein schöner Wanderlehrpfad befindet sich auf dem Taubensuhl, einer kleinen Siedlung auf einem Bergrücken im Pfälzerwald. 14 Stationen laden auf einer Strecke von 3 km zum Ausprobieren und Erforschen ein. Zum Beispiel gibt es eine "Sprunggrube" oder ein "Waldxylophon". Natur erleben mit allen Sinnen heißt es hier also. So wird es garantiert nicht langweilig und Sie können dabei sogar noch den abwechslungsreichen Lebensraum der Wildkatze erleben.
Route 9: Oberotterbach und Ruine Guttenberg - Auf den Spuren von Waldgeistern und Wildkatze

- Foto: GNOR
Dieser Wanderweg beginnt in Oberotterbach an der französischen Grenze und führt entlang des Waldgeisterweges durch strukturreiche Wälder. Diese Gebiete bieten der Wildkatze ideale Lebensbedingungen. Um ihr Überleben aber sichern zu können, muss eine Vernetzung zwischen einzelnen Populationen vorhanden sein. Dies kann durch sogenannte Grüne Korridore gewährleistet werden. Die Projektgruppe des BUND Südpfalz hat daher ein Artenschutzprojekt unter dem Motto "Rettet die Wildkatze in der Südpfalz" initiiert, mit dem Ziel eine Verbindung zwischen Bienwald und Pfälzerwald zu knüpfen. Informationen dazu auch hier oder auf www.bund-rlp.de.
Auf Ihrem Weg durch diese schöne Landschaft erstreckt sich auf der einen Seite das Oberotterbachtal, zur anderen zieht sich ein dichter Nadelwald am Hang entlang. Viele Waldgeister, aus Baumstämmen und Wurzeln geschnitzt, begleiten Ihren Weg. Ihr Dasein verdanken diese bizarren Figuren dem Künstler Volker Dahl, der sie mit viel Phantasie und zahlreichen ehrenamtlichen Stunden gestaltet hat.
Auf dem weiteren Weg werden Sie von einem Laubwald begleitet und haben die Möglichkeit einen Abstecher zur Ruine Burg Guttenberg zu machen. Von dort bietet sich Ihnen ein wunderschöner Ausblick Richtung Frankreich. Weiter geht es dann Richtung Schweigen durch einen Kiefernmischwald vorbei am Rußbach entlang von Fischteichen und Weinbergen zurück nach Oberotterbach.
Hier finden Sie den Tourenvorschlag zum downloaden (pdf)











