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Tag der Wildkatze auf der Wildenburg – ein Fest mit Freunden


Trotz des nicht gerade einladenden Wetters – es regnete oder nieselte immer wieder und die Temperaturen waren schon einmal ein winterlicher Vorgeschmack – ließen es sich Hunderte Besucher aus dem Land und der Region nicht nehmen, am am Sonntag, den 11.10.2009 dem „Tag der Wildkatze“ auf der Wildenburg einen Besuch abzustatten. Auch die politische Prominenz der Region gab sich ein Stelldichein, um Grußworte zu übermitteln. Der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Noss hob in seinem Grußwort hervor, wie wichtig das Projekt für das Wildenburger Wildgehege ist und dankte dem Sponsor, der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG, für sein großzügiges Engagement. Ebenso erfreut zeigte sich Landrat Axel Redmer und betonte, dass das Wildgehege am Fuße der Wildenburg eine wichtige Einrichtung für die Region sei. Außerdem versprach er „einen mittleren fünfstelligen Betrag“ als Beitrag des Landkreises für den Betrieb des Wildgeheges, was bei den Anwesenden natürlich gerne gehört wurde.


Großzügig zeigte sich auch Ortsbürgermeister Wolfgang Wannemacher, der 10.000 aus dem Gemeindesäckel für die Zauninstandhaltung zusicherte. Bürgermeister Uwe Weber machte zwar keine konkreten Versprechungen, gilt aber ebenso als Unterstützer und Förderer der Einrichtung und zeigte sich selbstverständlich auch erfreut über das nun begonnene Projekt mit der Sparda-Bank. Weitere Grußworte sprachen die Geschäftsführer der beteiligten Verbände Dr. Erwin Manz (BUND), Michael Schmolz (GNOR) und Klaus Görg (Hunsrückverein).

Anschließend versammelte sich ein Teil der Redner, um den ersten Spatenstich an der künftigen Quarantänestation für verletzt eingelieferte Wildkatzen vorzunehmen.

Die am Wildkatzen-Projekt beteiligten Verbände nutzten die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit im Projekt zu präsentieren. So stellte der BUND seine Aktivitäten im Wildkatzenschutz mit einer Tipi-Ausstellung vor. Die GNOR hatt Wildkatzenspiele im Angebot, die sehr gut angenommen wurden. Weitere Spiel- und Bastelmöglichkeiten boten auch der Naturpark Saar-Hunsrück und das Forstamt Idarwald an.




Für die z. T. weit angereisten Besucher wurde darüber hinaus noch einiges geboten: Neben einer umfangreichen Bewirtung teils mit lokalen Spezialitäten und einem großen Angebot an Kaffee und Kuchen – zum Großteil von örtlichen Vereinen auf die Beine gestellt! – gab es ein buntes Rahmenprogramm: Von diversen Bastelmöglichkeiten für Kinder bis hin zu einer Exkursion in den Lebensraum der Wildkatze für alle Altersgruppen gab es viel, was das Herz einer Wildkatzenfreundin oder eines –freundes höher schlagen ließ. Auf besonders großes Interesse stießen ein vom Landesamt für Umweltschutz (LUWG) produzierter Film über die Wildkatze und die Fotoausstellung von Hans-Martin Braun „Die Wildkatze und ihr Lebensraum“.

Am Rande der Veranstaltung protestierten engagierte Bürger gegen den geplanten Bau einer Skihalle auf dem Idarkopf und die damit verbundene Zerstörung von wichtigen Wildkatzenlebensräumen.

 



Fotos: Michael Schmolz (GNOR); Sabine Yacoub (BUND)









In Rheinland-Pfalz wird das Projekt von der Stiftung Natur und Umwelt mit Geldern aus der LOTTO -Glücksspirale RLP co-finanziert.



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