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Jaqueline Kraege, Werner Altpeter, Dr. Erwin Manz (Hintergrund), Sabine Yacoub und Dr. Peter Keller (rechts) in der Ausstellung.

Zunächst fanden sich die Besucher und zahlreichen Ehrengäste in der Rotunde des NaturErlebnisZentrums Wappenschmiede ein, um den Grußworten zu lauschen. In seiner Begrüßung hob der Vorsitzende der GNOR, Dr. Peter Keller, hervor, dass das NaturErlebnisZentrum Wappenschmiede nun einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einem umfassenden Artenschutzzentrum gegangen sei. „Jetzt fehlt noch das Bibergehege und die Fledermausstation, Räume hierfür gibt es schon. Ginge es nach uns, könnten wir gleich weitermachen“, sagte der GNOR-Vorsitzende in Anspielung auf noch weitere leer stehende Räume in der alten Wappenschmiede, in der nun die Wildkatzenausstellung untergebracht ist. Natürlich dankte Keller auch der Sparda-Bank Südwest eG für ihr umfangreiches finanzielles Engagement, ohne das dieses Zentrum nicht möglich gewesen wäre.


Die Grüße der Landesregierung übermittelte die Staatssekretärin im Umweltministerium, Jacqueline Kraege. In Ihrer Rede betonte die Staatssekretärin: „Rheinland-Pfalz beherbergt in seinen Wäldern das bundesweit größte Wildkatzenvorkommen mit einem Umfang von schätzungsweise bis zu 3.000 Tieren. Wir haben damit eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieser Tiere. Rheinland-Pfalz hat bereits zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, um der Wildkatze auch für die Zukunft Überlebensmöglichkeiten zu sichern. Deshalb bin ich besonders froh darüber, dass an diesem Standort mit großem Engagement der Akteure ein Informationszentrum über die Wildkatze und eine Auffangstation für verletzte oder verwaiste Wildkatzen geschaffen wurden.“

Auch Werner Altpeter, Geschäftsführer der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG, zeigte sich von der Ausstellung und dem Geleisteten sehr beeindruckt, räumte aber auch ein: „Wir waren anfangs durchaus ein bisschen unsicher, da die Sparda-Stiftung beim Thema Naturschutz ja Neuland betreten hat. Nun bin ich aber fest davon überzeugt, dass wir unsere Stiftungsgelder hier gut angelegt haben“, so Altpeter.


Ludwig Simon (verdeckt), Dr. Peter Keller, Jaqueline Kraege und Werner Altpeter im Auffanggehege

Außerdem gab es einen Einführungsvortrag von Ludwig Simon vom Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) und Grußworte der Projektpartner: Für den BUND sprach Landesgeschäftsführer Dr. Erwin Manz und verwies auf das umfangreiche Engagement des BUND, der sich schon seit Jahren deutschlandweit um die Wildkatze kümmert.

Klaus Görg, Geschäftsführer des Hunsrückvereins, nutzte die Gelegenheit, auf das nächste erfreuliche Ereignis, nämlich die Eröffnung des Wildkatzenzentrums auf der Wildenburg am 12.8.10, hinzuweisen und lud alle herzlich dorthin ein.

Anschließend ging es aufs Gelände der Wappenschmiede, wo sich die Gäste ein Bild vom neuen Auffanggehege machen konnten, in dem künftig kranke oder verletzte Katzen oder auch verlassene Jungtiere eine Erstversorgung erfahren sollen.


Werner Altpeter, Jaqueline Kraege und Dr. Peter Keller beim Zerschneiden des symbolischen Bandes

Als nächstes – und als Höhepunkt des Tages – stand die Eröffnung der neuen Ausstellung auf dem Programm, die in der alten Wappenschmiede untergebracht ist.

Vor laufenden Kameras und Fotografen durchschnitten Jacqueline Kraege, Werner Altpeter und Dr. Peter Keller feierlich ein symbolisches Band und gaben so den Weg frei für zahlreiche Besucher, die schon darauf warteten, die Ausstellung zu besichtigen.

Es gab aber nicht nur Grußworte und solch feierliche Akte an diesem sonnigen Mittag im Pfälzerwald. Die GNOR hatte auch ein buntes Familienfest auf die Beine gestellt, an dem sich auch die Projektpartner BUND und Hunsrückverein mit Infoständen und Präsentationen beteiligten. Viele Besucher nutzten gleich die Möglichkeit, das neue WildkatzenZentrum in Augenschein zu nehmen und sich über die Wildkatze zu informieren. Wer noch zu klein für die vielen Informationen über die Wildkatze war, konnte sich spielerisch dem kleinen Tiger nähern: Besonders das Basteln der Wildkatzenmasken war hierbei der Renner. Gestärkt wurden Jung und Alt durch Kaffee und Kuchen, Getränke sowie Eis.










In Rheinland-Pfalz wird das Projekt von der Stiftung Natur und Umwelt mit Geldern aus der LOTTO -Glücksspirale RLP co-finanziert.



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