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Querung der A61 im Bereich Stromberg und Rheinböllen

Der gesamte Hunsrück ist Lebensraum von Wildkatzen. Neben zwei Kernräumen, dem großen zusammenhängenden Kernraum entlang der Höhenzüge von Nordost nach Südwest und dem Truppenübungsplatz Baumholder im Prims-Nahe-Bergland, erstreckt sich der dritte große Kernraum über Soonwald und Soonwaldvorstufe. Der Wanderungskorridor ist hier sehr breit und verläuft über den gesamten Quarzitkamm. Nadelöhr ist allerdings die Autobahn A61, die nur an sehr wenigen Stellen unterhalb von großen Talbrücken gequert werden kann.
 

Die Aktivitäten des BUND konzentrieren sich im Gebiet auf zwei Schwerpunkte. Zum einen soll im Projekt der Korridor Hunsrück – Taunus überprüft werden. Zum anderen geht es darum, den Wanderkorridor unter der Autobahn A61 zu erhalten, der laut Wildkatzen-Experte Mathias Herrmann für den Austausch von Wildtieren für den gesamten europäischen Raum von Bedeutung ist. Im Moment ist die Querung der A61 im Bereich Stromberg und Rheinböllen akut bedroht. Hier soll ein Steinbruch erweitert werden, was in die idealen Wanderbedingungen für Wildtiere dramatisch eingreifen würde. 
 

Um auf die Themen Wildkatze und Wanderkorridor aufmerksam zu machen, veranstalteten die BUND-Akteure eine Ferien-Kinderaktion mit Aktionen wie Rollenspielen, die sehr guten Anklang fand. Parallel zur Biodiversitätskonferenz in Bonn fand außerdem eine Veranstaltung statt, die durch den Wildkatzenexperten Manfred Trinzen begleitet wurde.

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In Rheinland-Pfalz wird das Projekt von der Stiftung Natur und Umwelt mit Geldern aus der LOTTO -Glücksspirale RLP co-finanziert.



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