Wildkatze in
Rheinland-Pfalz


Aktionen für die Wildkatze in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz konzentrieren sich die Wildkatzen-Aktivitäten des BUND auf sechs Gebiete. Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zur Situation der Wildkatze im jeweiligen Gebiet. Außerdem erfahren Sie Einzelheiten über die Aktivitäten der BUND-Gruppen, die dazu beitragen, die Planung des Wild(katzen)korridors zu konkretisieren und den Korridor vor Ort umzusetzen.

Das Projekt wird von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz gefördert, die Gelder für Fotofallen, für die Beratung durch Expert/innen und für Filmvorführungen zur Verfügung gestellt hat.

Für die geplanten Korridore erforschen die Gruppen die tatsächlichen Wildkatzen-Vorkommen, planen und konzipieren Korridore vor Ort mit fachlicher Unterstützung durch Wildkatzen-Expert/innen von ÖKO-LOG und suchen Unterstützung bei Behörden und anderen Partnern wie Jagd- und Forstverbänden sowie in der Bevölkerung durch politische Tätigkeiten und Veranstaltungen.

Das Projekt wird von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz gefördert, die Gelder für Fotofallen, für die Beratung durch Expert/innen und für Filmvorführungen zur Verfügung gestellt hat.

Für die geplanten Korridore erforschen die Gruppen die tatsächlichen Wildkatzen-Vorkommen, planen und konzipieren Korridore vor Ort mit fachlicher Unterstützung durch Wildkatzen-Expert/innen von ÖKO-LOG und suchen Unterstützung bei Behörden und anderen Partnern wie Jagd- und Forstverbänden sowie in der Bevölkerung durch politische Tätigkeiten und Veranstaltungen.

Wildkatzen sanft auswildern - Erster Einsatz gelungen!



Dank einer Förderung durch die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz konnte der BUND in diesem Sommer ein mobiles Auswilderungsgehege für Wildkatzen seiner Bestimmung übergeben. Die erste Wildkatze wurde bereits sanft damit ausgewildert. Viele weitere werden hoffentlich folgen. Keine andere Wildart ist einem Haustier so ähnlich wie die Wildkatze. Für den Laien ist eine Unterscheidung von Wild- und grau getigerter Hauskatze praktisch nicht möglich. Ab und zu kommt es vor, dass junge Wildkatzen als irrtümlich verlassene Hauskätzchen von Spaziergängern aus dem Wald mitgenommen oder aber auch aus Notsituationen von z.B. Forstmitarbeitern gerettet werden. Ein Netzwerk von privat engagierten, fachkundigen Personen, sorgt dann dafür, dass die Jungtiere artgerecht aufgezogen werden. Haben die Tiere in den Pflegestellen das Alter erreicht in dem sie draußen in der Natur alleine zurechtkommen, bietet das mobile Auswilderungsgehege landesweit Möglichkeiten zur Auswilderung. Auch verletzte und wieder genesene Wildtiere können mit dem modular und leicht aufbaubaren Gehege „sanft“, also ohne Stress, wieder in die Freiheit entlassen werden. Der Transportanhänger dient als geschützte Gehegeerweiterung. Das Auswilderungsgehege für verwaiste und verletzte Wildkatzen und andere Wildtiere erhöht die Überlebenschancen für diese Tiere deutlich. Die Betreuung erfolgt meist ehrenamtlich durch Mitglieder des BUND. Ihnen und den Ehrenamtlichen, die das Gehege gebaut haben, gilt an dieser Stelle ein besonderer Dank.

Eröffnung der Ausstellung "Zäh, schnell und heimlich: Wildkatzen im Kreis Cochem-Zell"

Am Freitag, den 22.01.2010 wurde im Bürgerbüro der Kreisverwaltung Cochem-Zell eine Ausstellung zur Wildkatze eröffnet. Landrat Manfred Schnur, Dr. Erwin Manz (Geschäftsführer des BUND Landesverband Rheinland-Pfalz), Agnes Hennen (BUND Kreisvorsitzende Cochem-Zell) und Hermann Schausten, Gutachter für das Wildkatzenvorkommen im Kreis, empfingen ab 10:00 Uhr rund 30 Gäste.

Obwohl die Wildkatze im Landkreis einen Verbreitungsschwerpunkt hat, ist sie auch hier akut gefährdet. Besonders dem dichten Verkehr an der Mosel fallen viele Tiere zum Opfer.

Mit dem Projekt in Cochem will der BUND auf die Situation der Wildkatze aufmerksam machen. Neben vielen Fotos, Karten und Erläuterungen ist besonders ein naturgetreues Präparat der Wildkatze sehenswert. Besucher können die kostenfreie Ausstellung noch bis Ende Februar besichtigen.



Gutachter Herrmann Schausten veranschaulicht die Verbreitung der Wildkatze in der Region

Wildkatzen-Kooperationsprojekt gemeinsam mit Umweltministerium und Sparda-Bank Südwest

Maskottchen

Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG unterstützt das auf ein Jahr angelegte Kooperationsprojekt „Die Wildkatze in Rheinland-Pfalz“ mit 400.000 Euro. Einer von drei Projektpartnern ist der BUND. Unsere Aufgabe ist es, einen Wanderkorridor für Wildkatzen zwischen Bienwald und Pfälzerwald zu schaffen. Anlässlich der offiziellen Projektvorstellung am 6.7.2009 bedankten sich der BUND-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Hubert Weiger und BUND-Landesvorsitzender Dr. Bernhard Braun bei der Sparda-Bank und Umweltministerin Conrad herzlich für dieses Kooperationsangebot. Weitere Informationen auf der Projekthomepage: www.wildkatze-rlp.de



Scheckübergabe, Personen von links nach rechts, Weiger BUND, Danco Hunsrückverein, Lüchtenborg Sparda-Bank Südwest eG, Conrad MUFV, Keller GNOR, Braun BUND


Auf dem Foto von links nach rechts, Braun BUND, Weiger BUND, Conrad MUFV, Lüchtenborg Sparda-Bank Südwest eG, Manz BUND

Quelle: http://www.wildkatze-rlp.de/das_projekt/aktionen_in_rheinland_pfalz/